Neil Gaiman: The Graveyard Book

Ein tpyischer Gaiman, und diesmal eine Art ... nun ja, ich will nicht sagen Kinderbuch, da ich meine, dass ich eigentlich keine Kinderbücher lese. Vermutlich ist das aber egal, wie schon Wolfgang Ecke sagte: Es ist unerheblich, ob Bücher für Kinder geschrieben werden. Aber dies ist definitiv ein Buch, das auch jüngere Leser lesen können. Über die Qualität der Übersetzung kann ich nichts sagen. Finden kann man das Buch in der Übersetzung z.B. hier bei Amazon. Das Original findet sich z.B. beim selben Anbieter hier

Die (weitgehend spoilerfreie) Story: Ein Junge flieht, während seine Eltern ermordet werden, als Kleinkind auf einen Friedhof und wird dort unter dem Namen Nobody ("Bod") von den dort lebenden Geistern aufgezogen. Und lernt so nach und nach die einzelnen, auch gefürchteteren Gestalten des Friedhofs kennen - vor denen er weniger Angst hat.

Toll geschrieben, mit typisch Gaimanschem Stil, und sehr spaßig. Natürlich nicht allzu lang, aber das ist auch das einzige Manko. Und es muss ja auch nicht jedes Buch direkt wieder ein neuer George R. R. Martin-Roman sein.

Bob Defendi: Death By Cliche

Bob Defendi hat mit diesem Roman ein Nerdbuch par Excellance vorgelegt. Die Story: Ein Rollenspielautor wird in eine der Stories hineingezogen.

Jetzt denkt man, hey, das kenne ich. Da gibt es doch ...

Nein. Anders. Der Autor wird nicht in die Welt hineingezogen, sondern in die Spielrunde. Sprich, er interagiert mit den Figuren der Mitspieler, Und dabei werden ... nun ja, sämtliche Klischees gezogen. Und zwar und vor allem, was die Nerds betrifft. Klar, billige Klischeebedienung, das ist ja albern und ausgelutscht.

Kann man meinen, aber mir hat es einen Heidenspaß gemacht.

Ich gebe zu: Bob Defendi kenne ich vor allem als Gast in Writing Excuses-Folgen. Aber immerhin hat er es da geschafft, mich neugierig zu machen. (Auf meine Todoliste: In Podcasts von berühmten Autoren auftauchen. Scheint zu helfen.)

Ein großartiges Buch mit dem kleinen Nachteil, dass es kein wirkliches Ende hat. Aber hey, vielleicht ist das ja das Zeichen, dass es einen Teil zwei geben wird. Wäre auf jeden Fall gut!

 

Rogue One: A Star Wars Story

Rogue One: A Star Wars Story.

Keine Frage, das ist ein Film, den ich natürlich sehen muss. Die Frage, ob man ins Kino geht, stellt sich gar nicht. Ich werde nur alt, das heißt, die Frage war, wann - aber heute habe ich das dann endlich geschafft.

Dieser Film ist übrigens etwa Teil 3,9. Er spielt zwischen 3 und 4, aber deutlich näher an 4. Und mit "4" meine ich natürlich den ersten Star Wars-Film. Wer nun verwirrt ist, konsultiere bitte andere Quellen, das erkläre ich nun nicht.

Dieser Teil (über dem Weiterlesen) bleibt spoilerfrei: Ja. Der Film lohnt. Er hat ein paar Stellen, die mir nicht zu 100% gefallen haben - ich fand die Rebellion ein wenig zu uneins und mir einen Tacken zu dreckig. Aber ansonsten: Tolle Remineszensen, ohne dabei mit der Tür ins Haus zu fallen. Wer Star Wars was abgewinnen kann, hat den Film aber ja eh schon gesehen. Darum direkt die Frage: Sollen den auch Leute schauen, die Star Wars nicht mögen? Und da ist die Antwort: Nein.

Aber mal im Ernst: Wer mag kein Star Wars? Und wieso liest der auf meiner Seite mit? (Und nein, damit meine ich nicht, dass man Episode 1-3 lieben muss. Und klar sind 4-6 in die Jahre gekommen. Aber weniger als andere Filme). Aber genug spoilerfreies Erklären, meine Meinung für die, die den Film gesehen haben, kommt nun.

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