Preise festsetzen ...

Ich bin gerade dabei, mir ein wenig was über Buchpreise auszudenken.

Ich mache das mal konkret: Driden wird noch ein Weilchen dauern, aller Vorraussicht nach wird das dieses Jahr nichts mehr. Außer mir wird das nicht viele Leute ärgern, aber das ist nunmal so. Driden soll ein anständiges Lektorat kriegen, und das dauert. Und ich darf verzögern, das ist weder Teil 2 von irgendwas noch haben mir Leute Geld gegeben. Sprich, die Welt wird noch ein halbes Jahr darauf warten können.

Dennoch hatte ich die Idee, dieses Jahr noch ein Buch herauszugeben. Ich dachte an einen Kurzroman. Und ja, das ist diesmal keine Phantastik, sondern ein Thriller.

Jetzt wollte ich den Roman zwar auch gegenlesen lassen, auch durchaus mehrfach, aber keinen externen Lektor beschäftigen. Somit wollte ich den Roman auch nicht für einen Megapreis rauswerfen, sondern für einen Preis im eher unteren Sektor. Idee: Den holt man sich, um den mal irgendwo zu konsumieren, nicht, weil man sich seit drei Jahren auf den Roman freut. Eher so die "Ich brauch noch einen Krimi für die Zugfahrt und geh mal in die Bahnhofsbuchhandlung."

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Einstellen in den Google Play Store

Ich habe es geschafft!

Nach Amazon, den Tolino-Händlern und Kobo bin ich nun auch im Google Play Store erhältlich! Mit allen Titeln (erstmal ausser "Kristalle der Lüfte", das leider noch warten muss, bis es aus der Amazon-Exklusivität rausfällt. Das wird am 25.2. der Fall sein).

Nun ist das aber gar nicht so einfach, wie man erst einmal denkt - im Endeffekt ist es natürlich jetzt auch kein Hexenwerk, aber einige Fallstricke sind da. Ich versuche, sie mal aufzuzählen.

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Update ...

Ein kleines Update zum Wochenende:

  • Jenseits von Bochum ist nun wohl in allen wichtigen Läden verfügbar. Natürlich wird es da nicht ausliegen, sondern "nur" bestellbar sein - aber immerhin. Ja, diesmal auch über Libri wirklich im deutschen Buchhandel. Also, einfach z.B. in eine Buchhandlung eurer Wahl gehen und nachfragen - das sollte in den meisten Buchhandlungen bestellbar sein, wirklich!
  • Ebenso sollten alle Gewinner des letztjährigen Jahresendgewinnspiels ihre Gewinne erhalten haben oder spätestens jetzt bald bekommen. Wenn die Mittwoch nicht da sind: Meldet euch bitte! (Es geht nur noch um Jenseits von Bochum, der Rest sollte schon lange da sein).
  • Derzeit bin ich recht geplättet, die letzten Wochen hatten einiges an Stress in sich - insbesondere habe ich eine Nacht echt schlecht geschlafen, weil der DPD behauptet hatte, die Pakete ständen vor meiner Tür, wo sie aber erst einen Tag später auftauchten.
  • Das "Frick Kreativbüro", im WWW zu finden unter www.online-druck.biz, kann ich für kleinere Auflagen nur weiterempfehlen. Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden.
  • Ich bin fast zufrieden mit mir als Setzer. Ganz viele Fehler, die ich beim ersten Mal (Bernsteinkugeln) gemacht habe, habe ich diesmal nicht gemacht. Dafür einen Fehler, den ich bei Bernsteinkugeln nicht gemacht habe: Die ersten Absätze von jedem Kapitel sind eingerückt. Die dürften nicht eingerückt sein. Das ist darum nicht aufgefallen, da es direkt beim ersten Absatz im Buch richtig ist - danach aber nicht mehr. Lösung: Ich erstelle eine Checkliste, was ich bei der Druckfahne zu beachten habe. Ja, das ist so simpel, da kann man auch vorher drauf kommen.
  • Wie immer kann man das Buch auch direkt bei mir bestellen: Einfach per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Gebt einfach an, was ihr haben wollt, und ihr kriegt das. Jenseits von Bochum kostet immer 10 Euro - das kann ich auch nicht ändern, da das ein gebundener Buchpreis ist. Wenn das hier ein Händler liest, kann er oder sie mich natürlich auch anschreiben, da darf ich natürlich Rabatte geben. Die Versandkosten übernimmt der Böser Drache Verlag. Natürlich könnt ihr auch bei mir das Ebook für 5,99 Euro bestellen, dann kriegt ihr sowohl die Mobi-Version (für Kindles) wie auch eine Epub-Version (für alle anderen).

Schönes Wochenende!

Betriebsferien!

Der Böse Drache Verlag macht Betriebsferien bis zum 7.8.  Hernach sind wir gerne wieder da. Anfragen wegen der Palettenlieferungen von Bernsteinkugeln-Exemplaren, die Sie sicherlich bestellen werden, werden danach weiter verarbeitet, versprochen.

DRM

Ich habe mir in letzter Zeit, durchaus auch bedingt durch Cory Doctorows Buch “Information doesn’t want to be free”, Gedanken über DRM gemacht. Die meisten der Gedanken sind durch das Buch inspiriert, ich sage also nicht, dass ich mir das alles selbst ausgedacht habe.

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Kurze Übersicht über das weitere Verlagsprogramm

Um es mal kurz zu Umreißen: Der Böse Drache Verlag plant für das laufende Jahr noch zwei weitere Veröffentlichungen. Das heißt nicht, dass sie auf jeden Fall erscheinen, es heißt aber auch nicht, dass das auf jeden Fall alles ist. Aber die folgenden Termine sind erst einmal geplant:

22.7.: Energiefeld Rubin

Im November: Neben Bochum

Was verbirgt sich dahinter?

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Schusterjungen und Hurenkinder

Ich habe es vollbracht, und wenn ich so weitermache, werde ich der erste Autor und Verleger sein, der es schafft, seine eigenen Bücher so schlechtzumachen, dass sie wirklich niemand mehr haben willl...

Aber ja, ich habe einige Bugs in die Druckversion von "Bernsteinkugeln" eingebaut. Harte Lernkurve. Neben anderen, bereits erwähnten ...

  • Schusterjungen und Hurenkinder: Ich schreibe mit Papyrus Autor. Das Programm ist toll, und es hat eine automatische Funktion, die diese Typographie-Fehler vermeidet. "Hurenkinder" sind dabei einzelne Zeilen eines Absatzes auf der nächsten Seite oben, ganz schlimm, wenn das nur ein Wort ist (habe ich glorreich auf S. 108 geschafft). Schusterjungen sind einzelne erste Zeilen eines Absatzes, der auf einer Seite beginnt und wo der Rest auf der nächsten Seite kommt. Im Fall von Schusterjungen würden sie mir kaum auffallen - ich habe eh viele Einzeilen-Absätze, da ich jede Dialogzeile einer Person in eine Zele packe. Aber Hurenkinder - gerade, wenn sie nur aus"er." bestehen, wie bei mir auf S. 108, sind überflüssig. Ich habe draus gelernt - die Funktion in Papyrus heißt "Verwaiste Zeilen". Stand auf 1, sollte vor dem Druck auf 2...
  • Serifenschriften: Da hatte ich im Kopf, dass man besser Serifenlose Schriften verwendet. Das ist im Buchdruck mitnichten der Fall. Also werde ich das nächste Buch nicht in Arial drucken.

Blöde Fehler, aber wie immer: Man lernt draus.